Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle: Der Weg zur Personal Trainerin begann vor etwa 13 Jahren mit Rückenschmerzen. Unser Hund war gestorben und die mangelnde Bewegung machte sich bemerkbar. Ich ging zum Arzt und noch heute bin ich ihm dankbar für seinen Rat: „Entweder Sie schaffen sich wieder einen Hund an, oder Sie beginnen mit dem Laufen.“ Das war seine Empfehlung anstatt mich mit Medikamenten nach Hause zu schicken.
Mir war es ernst mit meiner Gesundheit und so begann ich mit dem Laufen. Und weil ich ein Mensch bin, der ein Ziel vor Augen braucht, meldete ich mich gleich für den Halbmarathon beim Rennsteiglauf an. Von 0 auf 100, ein halbes Jahr Vorbereitungszeit für den ersten Halbmarathon, heute würde ich sagen: Das kann nicht gut gehen. Aber ich habe es geschafft.
Es war kein leichter Weg, oft stand ich an dem Punkt: Ich gebe auf. Aus heutiger Sicht weiß ich: Mit einem Personal Trainer hätte ich die Verletzungspausen vermeiden können. Marathons wurden meine Leidenschaft, aber um lange Strecken laufen zu können, braucht der Körper eine starke Mitte und nicht nur Beinmuskeln. Inzwischen ist täglicher Sport ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich habe schon Laufgruppen betreut und irgendwann kam ich an den Punkt, dass ich mir sagte: Ich möchte meine Erfahrungen und mein Wissen nebenberuflich an andere weitergeben. Ich schrieb mich an der Sportakademie in Köln für das Studium als Fitness- und Personal Trainerin ein. Ich erwarb die Fitness Trainer B- und A-Lizenz. Die Ausbildung der Sportakademie erfüllt den EQF-V Standard, den höchsten, den man in Europa erlangen kann.